Als Fußballer war Hauke Moje nicht immer mit Schiedsrichterentscheidungen einverstanden. Heute trifft er sie selbst – und das auf höchstem Landesniveau. Der Oberliga-Schiedsrichter und Schiedsrichterwart des Osterrönfelder TSV erzählt von seinem ungewöhnlichen Weg, der Faszination des Amtes und einer Aufgabe, ohne die Fußball nicht funktionieren würde.
Die sportliche Führung des Osterrönfelder TSV bleibt ihrer Linie treu und konnte einen alten Bekannten für den gemeinsamen Weg begeistern. Mit Tom Carstensen kehrt ein Offensivakteur zu Blau-Gelb zurück, der sich schon auf alte Weggefährten freut.
Robuste Offensivverstärkung für unsere Farben
Mit Tom Carstensen verstärkt zur neuen Saison ein weiterer Spieler aus dem eigenen Nachwuchs die Ligamannschaft des OTSV. Der 19-jährige Angreifer befindet sich aktuell noch im Rahmen eines Auslandsaufenthalts in den USA und wird anschließend zum Team stoßen.
Mit seiner Körpergröße von 1,90 Metern bringt Tom gute Voraussetzungen für das Offensivspiel von Blau-Gelb mit und wird neben Jamie Liß eine robuste Option im Sturm bieten. Besonders erfreulich für den Verein: Trotz weiterer Angebote hat er sich bewusst für den Weg beim OTSV entschieden.
Sportliche Führung geht ihren Weg konsequent
„Die Entwicklung unserer eigenen Jugendspieler steht bei uns im Fokus. Dieser eigene Stallgeruch ist Teil unserer Philosophie”, sagt Kim Michael Delfs, Koordinator Leistungsfußball. „Wir wollen unsere Spieler mit unserer Arbeit davon überzeugen, unseren Weg mitzugehen.”
Tom wird künftig mit der Rückennummer 9 auflaufen. Der 19-Jährige kam im Januar 2024 in unsere Jugendmannschaften und ist offensiv vielseitig einsetzbar. Ob als Stürmer, auf den Flügeln oder als Spielgestalter, Carstensen hat schon alle Positionen besetzt. Er sagt zu seiner Rückkehr: „Der OTSV ist ein geiler Verein, die Mannschaft ist toll. Ich freue mich, zu vielen bekannten Gesichtern zurückzukehren.”
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Geschrieben von Markus Till am . Veröffentlicht in Aktuelles.
Unsere zweite Fußball-Herrenmannschaft hat sich nach schwerem Beginn in die Saison gefuchst und zeigt seit vielen Wochen, was wirklich in ihr steckt. Die aktuelle Saison wird das Team auf Rang drei in der Kreisklasse A abschließen. Doch das soll nicht das Ende sein ...
Die Tabelle erzählt nicht alles
Die Wahrheit ist: Tabellen erzählen selten die ganze Geschichte. Manchmal sagen sie dir nur, wer Punkte geholt hat. Nicht, warum. Unsere Hinrunde war phasenweise wild. Gute Spiele, dumme Gegentore, zu viele offene Momente. Talent war da. Struktur nicht immer. Also haben wir im Winter Dinge verändert. Nicht laut. Nicht spektakulär. Einfach konsequent.
Weniger kann besser sein
Der Kader wurde bewusst verkleinert. Weniger Spieler, höheres Trainingsniveau. Klingt simpel. War es auch. Plötzlich wurde jedes Training intensiver. Jeder musste liefern. Keine Ausreden mehr hinter großen Gruppen oder Bequemlichkeit. Und genau da ist etwas entstanden. Nicht die perfekte Mannschaft. So etwas gibt es ohnehin nicht. Aber eine Mannschaft, die verstanden hat, dass Erfolg nicht daraus entsteht, elf gute Einzelspieler auf den Platz zu stellen. Sondern elf Spieler, die bereit sind, füreinander zu arbeiten.
Jeder bringt etwas ein
Das Besondere an dieser Mannschaft ist nicht, dass jeder alles kann. Sondern, dass jeder etwas anderes kann — und genau das einbringt. Das Leistungsniveau ist mittlerweile so homogen, dass Ausfälle aufgefangen werden können, ohne dass direkt alles auseinanderfällt. Das macht unser Team stabil. Teil dieses Teams zu sein bedeutet mehr, als Fußball spielen zu können. Es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Verlässlich zu sein, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Und bereit zu sein, alles für den gemeinsamen Erfolg zu investieren.
Unser Fußball
Auch spielerisch haben wir uns entwickelt. Unsere Abläufe sind heute deutlich klarer, flexibler und variabler als noch zu Saisonbeginn. Wir haben Prinzipien entwickelt, trainiert und umgesetzt. Nicht für schöne Worte, sondern damit man auf dem Platz Lösungen findet. Und das ist in der Kreisklasse oft schwerer, als viele denken. Die meisten Gegner wollen nicht mitspielen. Sie stehen tief, machen Räume eng und warten auf Fehler. Da reicht Talent allein nicht. Man braucht Geduld, Klarheit und die Bereitschaft, immer wieder neue Lösungen zu finden. Die Rückrunde hat gezeigt, was in dieser Mannschaft steckt. Nicht nur wegen der Ergebnisse. Sondern wegen der Art, wie die Mannschaft auftritt: ruhiger, geschlossener, klarer.
Der Weg bleibt derselbe
Für die kommende Saison bleibt unser Weg derselbe: Es wird keine große Revolution geben, keine zehn neuen Spieler. Wir werden uns gezielt verstärken, ohne das bestehende Gefüge kaputtzumachen. Denn nicht jeder passt automatisch in eine funktionierende Mannschaft. Der nächste Schritt ist klar: Wir nehmen erneut Anlauf Richtung Kreisliga!
Murat Kaba und Thorbjörn Thobaben, die Trainer des Osterrönfelder TSV II
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Geschrieben von Markus Till am . Veröffentlicht in Aktuelles.
Joshua Dorroch kommt zurück ins blau-gelbe Trikot. Der 22-jährige Rechtsverteidiger wechselt vom TSV Vineta Audorf zurück zum OTSV.
Mit 1,89 m und 85 kg bringt Dorroch die gewünschte Physis mit und passt damit ins Profil des Ligakaders. Dazu kommen laut Ligaobmann Kim Delfs „eine gute Technik und Geschwindigkeit”.
Devise: Hart trainieren und weiterentwickeln
Joshua Dorroch, der bereits in der Jugend und auch als Erwachsener unsere Farben getragen hat, komme nicht mit dem Anspruch, direkt Stammspieler zu werden, sondern mit der klaren Haltung, hart zu trainieren und sich weiterzuentwickeln. Vor allem sehe er in der jungen Mannschaft die Chance, diesen Weg konsequent zu gehen.
Daher kam Dorroch selbst auf die Verantwortlichen zu – mit dem Wunsch, wieder Teil des Vereins zu sein, verrät Delfs.Die Konkurrenz auf seiner Position ist dabei groß – belebt aber bekanntlich das Geschäft. Der Verein treibt den eingeschlagenen Weg mit jungen, talentierten Spielern ausdrücklich weiter voran.
Ligaobmänner freuen sich
„Da Joshua Dorroch hier ausgebildet wurde, freut es uns umso mehr, dass er nun gute und wichtige Erfahrungen gesammelt hat und wieder für uns die Fußballschuhe schnüren wird”, freuen sich Delfs und Obmann-Kollege Kai Nacken Hoffmann auf den nächsten Neuzugang.
Bevor für unsere A-Jugend am Feiertag das nächste Punktspiel in der A-Junioren-Landesliga Schleswig ansteht, geben die Verantwortlichen einen Neuzugang für die neue Spielzeit 2026/27 bekannt. Worauf er sich besonders freut, hat er uns verraten.
Jacob weiß, was er will
Er ist zwar erst 16 Jahre alt, aber hat schon genaue Vorstellungen, was er in der neuen Saison mit den A-Junioren des OTSV erleben möchte. Jacob Ulbrich freut sich auf „einen guten Trainer und gute Mitspieler” und ist von den Ambitionen der Mannschaft und Verantwortlichen um Trainer Jan Peetz absolut überzeugt.
Der Rechtsfuß, der nach drei Jahren beim TSV Kronshagen nach Osterrönfeld wechselt, ist flexibel einsetzbar und kommt für die Positionen des Rechtsverteidigers und zentralen Mittelfeldspielers auf der „Sechs” als auch auf der „Acht” infrage. Aktuell spielt er mit dem TSV Kronshagen in der B-Junioren-Oberliga. Seine Mannschaft rangiert auf Platz fünf mit drei Siegen aus fünf Partien.